DIAGNOSTIK

Röntgen (digital)

Der Einsatz von Röntgenuntersuchungen dient v.a. der Abklärung von Erkrankungen oder Verletzungen knöcherner Strukturen.

Dank der Weiterentwicklung im Bereich der Röntgenuntersuchungstechnik ist es zu einer deutlichen Abnahme der Strahlenbelastung gekommen. Dennoch gilt für uns besonders auf dem Gebiet der Röntgenuntersuchung: ” Nur so viel wie nötig, v.a. aber so wenig wie möglich.”

Durch Einsatz einer digitalen Entwicklungseinheit haben wir 2011 die diagnostischen Möglichkeiten weiter verbessert und optimalisiert. Die digitale Technik erlaubt eine noch detailliertere , sicherere Auswertung und Nachbearbeitung der angefertigten Röntgenbilder . Außerdem stehen die Röntgenbilder sofort an allen Arbeitsplätzen und in allen Behandlungsräumen zur Besprechung mit den Patienten zur Verfügung .

Ultraschall

Die Ultraschalluntersuchung wird vor allem bei Erkrankungen oder Veränderungen des Weichteilgewebes (z.B. Muskeln und Sehnen) eingesetzt. Röntgenuntersuchungen überprüfen dagegen in erster Linie knöcherne Erkrankungen.
Somit ergänzen sich diese Untersuchungsverfahren.  Wir setzen 2 hochauflösende Siemens-Sonoline Ultraschallgeräte ein , die für alle orthopädischen Fragestellungen zugelassen sind (letzte Abnahmeprüfung 2011) .

Säuglings-Sonographie

Die Sonographie der Säuglingshüfte zum Ausschluss einer angeborenen Entwicklungsstörung ist mittlerweile vorgeschriebener Bestandteil der U3 Säuglingsvorsorgeuntersuchung ( 5-6 Woche)
Wir führen diese Untersuchungen seit über 25 Jahren regelmäßig durch, Termine werden in der hierfür speziell eingerichteten Säuglingssprechstunde ohne nennenswerte Wartezeit angeboten.
Bei krankhaftem Befund wird eine evtl. notwendige Therapie, zB. eine Spreizhosentherapie, sofort eingeleitet und begleitet.

Dreidimensionale Oberflächenvermessung der Wirbelsäule

Die auf Lichtprojektion beruhende Technik der D3 Wirbelsäulenvermessung wird für die Diagnose und besonders für die Verlaufskontrolle von Wirbelsäulen- und Beinstatikproblemen eingesetzt.
Die Untersuchungsmethode arbeitet röntgenstrahlenfrei und wird deswegen besonders im Kindes- und Jugendalter genutzt zur Kontrolle von Skoliosen.
Für diese Untersuchung kooperieren wir mit einer orthopädischen Apparategemeinschaft am Marienkrankenhaus in Köln .

Osteoporosemesszentrum ( DXA – Technik )

Die DXA Technik ist die einzige von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) anerkannte und empfohlene Messmethode zur Beurteilung der Osteoporose.

Dieses System ermöglicht dem Arzt eine vollständige und simultane Bewertung der beiden stärksten Risikofaktoren von osteoporotischen Knochenbrüchen: einerseits die geringe Knochendichte und andererseits die bereits vorhandenen Deformationen der Wirbelsäule. In Verbindung mit einer computergestützten Analyse können diese Bilder unerwartete, bzw. bisher unbemerkte (weil oft auch nicht schmerzhafte) Verformungen oder Brüche der Wirbelsäule zum Vorschein bringen .
Ergänzend wird die Knochendichte auch an der Hüfte (Schenkelhals) bestimmt .
Neben der Messung der Knochendichte lassen sich auch Körperfett-Analysen von Patienten durchführen, die über das Fachgebiet der Osteologie weit hinausgehende Diagnosen ermöglichen (Body Composition Analyse).
Die Meßgenauigkeit des eingesetzten HOLOGIC-Systems ist durch viele Studien belegt und  ein wichtiger Grund für den weltweiten Einsatz von HOLOGIC-Knochendensitometern im Rahmen wissenschaftlicher Studien, bzw. klinischer Tests im pharmazeutischen Bereich.
Die Präzision ist unabhängig von der physischen Konstitution des Patienten, d.h. die Meßergebnisse werden durch starke Fettleibigkeit oder sehr geringe Knochendichte nicht verzerrt.

Mit 60 cm C-Bogen-Höhe können auch korpulente Patienten in sämtlichen Positionen untersucht werden. Durch eine 90°-Drehung des C-Armes sind seitliche Aufnahmen bei Rückenlage des Patienten – also ohne Repositionierung – möglich. Die Messung dauert ca. 5 Minuten.