THERAPIEN

Arthrosetherapie mit Hyaluronsäure

neu! Doppelkammerspritze RenehaVis®

HyaluronRenehaVis 

Hyaluronsäure ist eine gallertartige Substanz, die früher aus Hahnenkammextrakt, heute synthetisch hergestellt und  in Gelenke gespritzt wird, die an Arthrose (Knorpelverschleiß) erkrankt sind.

Hyaluron erhöht die Gleitwirkung der Gelenkschmiere und glättet die Oberfläche der obersten Knorpelschichten. Dadurch soll es zu einem reibungsarmen Gleiten der Gelenkflächen und zu einer Normalisierung des Bewegungsablaufes kommen.

Die typischen Arthroseschmerzen sollen dadurch verringert oder für eine gewisse Zeit sogar ganz beseitigt werden. Ebenfalls soll sich der Knorpelabbau verzögern und die Elastizität der Knorpelzellen verbessern .

Üblicherweise werden z.B. bei Kniebeschwerden 5 Injektionen im wöchentlichen Abstand durchgeführt . Die Wirkung kann bis zu 6 Monaten anhalten.

Neu bieten wir als erste Praxis in Leverkusen die s.g. Doppelkammerspritze RenehaVis® an. Hierbei besteht die Spritze aus 2 Kammern mit unterschiedlich dichten Hyaluronsäuren, dies soll den Wirkeffekt verstärken, — benötigt werden nur 2 Injektionen im Abstand von 1 Woche . Im NDR Gesundheitsmagazin und WDR wurde aktuell darüber berichtet. 

WDR YouTube

NDR Gesundheitsmagazin

 

 

Gelenk-Therapie mit Orthokin

Bei Orthokin handelt es sich um ein gentechnisch/biotechnisch aus eigenem Blutserum hergestelltes Therapeutikum.

Zur Herstellung von Orthokin wird dem Patienten zunächst Blut entnommen. Mit einer aufwendigen gentechnischen Methode wird eine Knorpelschutzsubstanz, der sogenannte Zytokinantagonist, herausfiltriert und vervielfältigt. Dieser wird dann in Gelenke infiltriert.

Weitere Informationen zum Wirkprinzip entnehmen Sie bitte der Herstellerseite www.orthogen.com und www.orthokin.de

Mit-Erfinder und Entwickler dieser weltweit anerkannten Therapie ist Prof. (USA) Dr. Peter Wehling — Schlebuscher ! — . Vor 20 Jahren zählten wir zu einer der ersten Testpraxen dieser innovativen Therapiemöglichkeit in Deutschland.

 

Chirotherapie

Blockade 5/6 Brustwirbel

Die Chirotherapie nimmt eine zentrale Stellung unseres konservativen Behandlungsspektrums ein. Manualtherapeutisch werden Blockierungen von Gelenken, besonders im Bereich der Wirbelsäule beseitigt.

Wichtig ist eine vorherige genaue Untersuchung des Patienten. Speziell im Bereich der  Halswirbelsäule ist auch eine aktuell durchgeführte Röntgenuntersuchung erforderlich.
Unter Einhaltung dieser Voraussetzungen stellt die Chirotherapie nicht nur ein nahezu komplikationsloses Behandlungsverfahren dar, sie ist darüber hinaus schmerzfrei durchführbar.

 

Computertomografisch (CT) gestützte Schmerztherapie an der Wirbelsäule

PRT Etage L4/5 bei Bandscheibenvorfall

– sogenannte PRT = Peri Radikuläre Therapie

Bei besonders hartnäckigen Rückenschmerzen, speziell bei akuten oder chronischen Schmerzen in Zusammenhang mit einem Bandscheibenvorfall bietet sich an der Hals-(HWS) und Lenderwirbelsäule (LWS) die CT gestützte PRT an.Hierbei wird unter Sicht, das heißt unter computertomographischer Kontrolle, die Nadel exakt und millimetergenau an die zu behandelnde Region der Wirbelsäule vorgeschoben. Nach Überprüfung der korrekten Position mittels geringer Kontrastmittelgabe wird ein entzündungs- und schmerzlinderndes Medikament  injiziert.

Die Behandlung ist zwar technisch aufwändig, unterscheidet sich aber für den Patienten nur unwesentlich von einer herkömmlichen „ Rückenspritze“. Es handelt es sich um eine schmerzarme Behandlungsmethode, der zeitliche Aufwand für den Patienten ist mit ca 5 Minuten sehr gering.

Gerade wegen der Sichtkontrolle während der Behandlung sind Komplikationen sehr selten.

Je nach Ausgangssituation und Problemstellung ist bereits nach einer Behandlung ein deutlicher Schmerzrückgang, bzw. Schmerzfreiheit zu erreichen. Dieser Effekt kann monatelang anhalten.

 

Cyriaxdiagnostik

Die Cyriaxdiagnostik ist ein mittlerweile in der konservativen Orthopädie etabliertes Untersuchungs- und Behandlungsverfahren, in dem besonders die funktionellen Störungen im Bewegungsablauf eines Gelenkes herausgearbeitet werden.

Die Methode geht auf den englischen Orthopäden James Cyriax zurück . Die Untersuchungstechnik basiert auf dem Prinzip der systematischen Untersuchung von Gelenken durch selektive Widerstandsprüfungen. Cyriax stellte durch funktionell anatomische Untersuchungen fest, daß Gelenke bei Erkrankungen ihre Funktion nach einem immer gleichen Schema verlieren und nannte dies Kapselmuster.  Bei der Schulteruntersuchnung ist ein weiterer von Cyriax geprägter Begriff  ” schmerzhafter Bogen ” heute Standard für jeden Therapeuten.

Wir haben unsere  Cyriaxausbildung in den 90′ Jahren in Bremen bei Dr. Peter Hirschfeld und Dos Winkel absolviert.

Oft kann die Untersuchungstechnik nach Cyriax wesentlich zur Diagnosestellung beitragen. Andere Untersuchungsmethoden, speziell Röntgenuntersuchungen mit der damit verbundenen Strahlenbelastung erübrigen sich.

 

MRV – pulsierende Magnetfeldtherapie

Bei dieser Behandlungsmethode  werden niederfrequente pulsierende elektromagnetische Felder für therapeutische Zwecke nutzbar gemacht.
Wir setzen das Magnetfeld bevorzugt an der Wirbelsäule, den Hüft- und Kniegelenken ein.

Wichtig ist, daß die Behandlungsmethode ( MRV) frei von Risiken und Komplikationen ist. Auch Patienten mit künstlichen Gelenken können sich dieser Therapie unterziehen.
Üblich sind insgesamt 10 Behandlungssitzungen von je 10 – 30 Minuten Dauer im Verlauf von 3 Wochen.